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Geschichte: Nach dem 2. WK bis heute


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Infolge der Kriegswirren war der Schützenplatz völlig verwüstet worden. Jegliches Inventar war vernichten, die Unterkunftsräume und die Schießanlage waren völlig zerstört. Wie in allen Lebensbereichen zeigte sich nun auch bei den Schützen wieder eine starke Aufbruchstimmung. Es waren fast zwei Jahre nötig, um den Schützenplatz wieder brauchbar herzurichten. Im Jahre 1948 wurde er von der Gemeinde Arnoldsweiler an die Schützenbruderschaft verkauft. In den folgenden Jahren wurden weitere Arbeiten auf dem Schützenplatz vorgenommen, so dass im Jahre 1952 endlich wieder ein Festzelt aufgestellt werden konnte. 1956 wurde erstmals der Familienabend anläßlich des Sebastianustages ausgerichetet. Die Einrichtung des Familienabends hat bis heute in dieser Form Bestand. In den 60er Jahren wurden der Ausbau des Schützenplatzes weiter voran getrieben. Die Kleinkaliber-Anlage mit Aufenthaltsraum – aus dem später unser heutiges Schützenheim wurde – konnte angelegt werden. Alle Offiziere erhielten auf Vereinskosten eine neue, einheitliche grüne Tracht. Durch die Veränderungen innerhalb des Kreisschützenbundes gehört die St. Arnoldus Schützenbruderschaft seit 1970 dem Bezirksverband Düren-Nord angehört. Im Jahre 1978 wurde zum ersten Mal ein großer Grillabend auf dem Schützenplatz ausgerichtet. In veränderter Form findet dieser heute als Wiesenfest immer Anfang September statt.

Weitere Verschönerungs- und Ausbauarbeiten prägten die 80er Jahre. Die Toilettenanlagen wurden an das öffentliche Kanalnetz angeschloßen, so dass das unangenehme und lästige Leerpumpen der Sickergrube künftig entfiel. Der Hochstand erhielt eine neuer Holzverkleidung und eine Vielzahl anderer Baumaßnahmen wurden durchgeführt.

1987 konnte die Bruderschaft ihr 400jähriges Jubiläum feiern. In Verbindung mit dem Bezirksschützenfest wurde im Juni das Jubelfest unter großer Anteilnahme der Bevölkerung begangen.

In den Jahren 1995/96 wurde auf dem Schützenplatz ein Luftgewehrstand mit 6 Schießbahnen errichtet. Dadurch brauchten wir für die Durchführung der Wettkämpfe nicht mehr auf fremde Anlagen auszuweichen. Es konnten dadurch immer mehr Mitglieder für den Schießsport begeistert und herangeführt werden. Zur gleichen Zeit wurden richtungsweisende Entscheidung bzgl. der damaligen Nachwuchssorgen getroffen: eine Jungschützenabteilung und Schülerschützen-gruppe wurden neu errichtet und ins Leben gerufen.

Und wieder sind es Umbauarbeiten, die das 21. Jahrhundert für die Schützen-bruderschaft einläuten. Die Planungen für die Erweiterung der Sanitäranlagen des Schützenheimes sowie die Erneuerung des Daches wurden im Jahre 2000 in Angriff genommen und die Arbeiten begannen 2001. Da fast alle Arbeiten – genau wie in den früheren Jahrzehnten – von den Schützenbrüdern selbst und Freunden der Bruderschaft ehrenamtlich durchgeführt wurden, waren dies sehr zeitraubende und langwierige Tätigkeiten. Für größere Bauarbeiten mußten Fremdfirmen beauftragt werden, so dass die Bruderschaft dabei an die Grenzen der Finanzierbarkeit stieß. Und doch haben wir es geschafft: Am 26.04.2002 wurde das umgebaute Schützenheim offiziell eingeweiht.

Doch damit war noch lange nicht Schluß. Ein weiteres ehrgeiziges Projekt wurde in Angriff genommen: unsere Schützenhalle. Bis dahin wurden viele unserer “Open-Air”-Veranstaltungen in einem an das Schützenheim angebauten Zelt abgehalten. Da dieses jedoch über die Jahre hinweg sehr reparaturanfällig wurde und wir schließlich auch keine Lust mehr hatten, das Zelt laufend auf- und abzubauen, sollte nun eine dauerhafte Lösung geschaffen werden. Nach fast zweijähriger Bauzeit war es dann soweit: Dank unzähliger freiwilliger Helfer und Sponsoren sowie mit Unterstützung von ortsansässigen Baufirmen, konnten wir im Frühjahr 2004 unsere Schützenhalle in Betrieb nehmen. Ursprünglich als “Hällchen” gedacht, hat der Bau immer größere Dimensionen angenommen. In der Halle haben bis zu 200 Personen Platz, so dass wir schließlich entschieden haben, die Halle auch für private Veranstaltungen an unsere Mitglieder zu vermieten.



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