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Geschichte: Bis 1945


Das 20. Jahrundert begann für die St. Arnoldus Schützenbruderschaft mit den Feierlichkeiten zum 300-jährigen Bestehen im Jahre 1904. Bemerkenswert war, dass ein Festspiel dargeboten wurde, in dem Ereignisse aus der Vergangenheit Arnoldsweilers nachgespielt wurden. Natürlich wurde auch der bedeutende Schenkungakt des Bürgewaldes von Kaiser Karl an den heiligen Arnold dargestellt.

Das erste Schützenfest nach dem ersten Weltkrieg fand im Jahre 1920 statt. Es stand unter Aufsicht der französichen Besatzungsmacht und man feierte entsprechend sehr zurückhaltend und nicht so ausgelassen wie in früheren Jahren.

Die Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren hatte natürlich auch Auswirkung auf die Gestaltung des Schützenfestes. Die Bruderschaft war entsprechend zur Kostenreduzierung gezwungen.

Als der 2. Weltkrieg ausbrach, ruhte das komplette Vereinsleben. In Arnoldsweiler selbst fanden schwere Straßenkämpfe statt, mit der Folge, das sehr viele Häuser und Gebäude völlig zerstört wurden. Zu Beginn des Krieges wurde der Schützenplatz beschlagnahmt und als Kriegsgefangenlager “umfunktioniert”. Der Schützenplatz war immerhin seit 1856 im Besitz der Schützenbruderschaft.



© 2018, St. Arnoldus Schützenbruderschaft 1587 e.V.