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Geschichte: Im 19. Jahrhundert


Das 19. Jahrhundert war eines der wechselvollsten Jahrhunderte unserer Bruderschaft. Sie erfuhr in dieser Zeit zunächst ihrer Blütezeit. In der Dorfgemeinschaft war sie sehr gefestigt und nahm eine bedeutende Stellung ein. Der damalige Bürgermeister Weber prägte den Ausspruch: “Die Schützenbruderschaft sind wir ja doch alle, ist ja das ganze Dorf.” Mitte des 19. Jahrhunderts gab es seitens der Kirche Bestrebungen, der Bruderschaft eine neue Bedeutung zu geben. Aus ihr wurde zunächst ein Gebets- und Unterstützungsverein. Dies hatte natürlich zur Folge, dass der ursprüngliche Zweck völlig entfremdet wurde. Es bildete sich zwangsläufig eine zweite Gesellschaft, die sich mit der Durchführung der Feste und Veranstaltungen beschäftigte. Beide Bruderschaften wurden vom gleichen Vorstand geführt, so dass eine spätere “Wiedervereinigung” angestrebt wurde und auch letzlich gelang.

Das 19. Jahrhundert war politisch für ganz Europa von großer Bedeutung. Neben den ersten Demokratie- und Freiheitsbestrebungen, fanden auch kriegerische Auseinandersetzungen statt. In den Jahren 1866 und 1871 fanden anstelle des Schützenfestes entsprechende Siegesfeiern statt. Die heimkehrenden Soldaten wurden von der Schützengesellschaft empfangen und gefeiert.



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